Wir wissen um die schwindenden Gletscher und machen in diesem Jahr 2026 mit der langdauernden, extremen Hitze und der beispiellosen Trockenheit die Erfahrung, wie existentiell Wasser ist.
Wer organisiert und überwacht eigentlich unser Wasser?
Das Trinkwasser ist kantonales und kommunales Hoheitsgebiet. Wer wieviel Grundwasser aus Gewässern entnehmen darf, entscheiden die Kantone. Die Versorgung ist Aufgabe der Gemeinden.
Wir tun noch immer so, als hätten wir Wasser im Überfluss. Aber………
Der Bund weiss nicht, wie viel Wasser wir in der Schweiz verbrauchen und wie viel wir überhaupt zur Verfügung haben: Denn die Schweiz hat keine nationale Strategie für ihre Wasserversorgung.
Was für Strom, Energie und Verkehr selbstverständlich ist, fehlt für unser wichtigstes Lebensmittel, das Wasser.
Wir verbrauchen unser Wasser natürlich zum Trinken und Kochen, zum Duschen und Waschen. Wir verbrauchen unser Trinkwasser auch zur Gewinnung von Strom, für die Industrie und für die Landwirtschaft. Natürlich brauchen auch die Tiere und die Natur ausreichend Wasser, wenn sie leben sollen.
Sogenannte Nutzungskonflikte und die Verschmutzung von Trinkwasser sind schwerwiegend. Sie sollten deshalb in der Gesellschaft, in der Politik und in den entsprechenden Gremien dringend umfassend thematisiert werden.
Am 27. September 2026 kommt die Initiative zur Sicherung unserer Ernährung zur Abstimmung.
Sie verlangt unter anderem, dass eine nationale Wasserstrategie erstellt wird, um die landesweite Versorgung mit sauberem Wasser zu sichern: https://www.initiative-fuer-eine-sichere-ernaehrung.ch/
Mit einem klaren JA zu dieser Initiative haben wir unsere Trinkwasser-Versorgung endlich in der Hand!