Klima- und Umweltkrise

Entwaldungen fördern die Klima- und Umweltkrisen

Wald, Wasser und Erde hängen eng zusammen. Sie bilden die Lebensgrundlage von Tausenden von verschiedenen Lebensformen, inklusive von uns Menschen.

Wird ein Organismus geschädigt, hat das immer Konsequenzen für alle anderen Ökosysteme und Folgen auch für Mensch und Tier.

Wälder werden im Kampf gegen die Klimakrise eingesetzt, denn sie sind eigentliche CO2-Senken. Intakte Wälder weisen naturgemäss eine hohe Biodiversität auf. Wälder regulieren den Wasserhaushalt und speisen unsere Grundwasser.

Viele Wälder in der Schweiz und auch im Kanton Schaffhausen sind inzwischen so stark verjüngt und ausgelichtet, dass sie diese Aufgaben nicht mehr erfüllen können

Nachfolgendes Video zeigt, wie die aktuelle Waldbewirtschaftung diese kostbaren Ökosysteme schädigen und so zu den herrschenden Umweltkrisen beitragen kann, respektive diese mitverursacht.

Das Abholzen der Wälder gilt als wesentlicher Faktor für das globale ökologische Ungleichgewicht, welches wir zu bewältigen haben.

Was bleibt

Die nachfolgenden Bilder dienen der Illustration.

Sie veranschaulichen eine Waldbewirtschaftung, die Wälder schafft, die weder etwas zum Klimaschutz noch zum Erhalt der Artenvielfalt beitragen können.

Im Gegenteil: sie sind selber gefährdet einzugehen. Dort, wo gar nichts mehr vorhanden ist, muss sich der Wald von Null auf neu aufbauen. Wie das in diesen Krisenzeiten gelingt, wird sich zeigen.

Es wird sich auch zeigen, wie sich fremde Baumarten auf einer kahlgeschlagenen Fläche verhalten und welche anderen Pflanzen und Tiere sich ansiedeln werden.

Ausgelichteter Wald - Verlust des natürlichen Waldbinnenklimas durch zu starke Auslichtung
Waldrodung und Kahlschlag - Abholzung der Wälder als Faktor für ökologisches Ungleichgewicht
Kahle Waldfläche nach Abholzung - Verlust von Biodiversität und Waldökosystem
Junge Aufforstung nach Kahlschlag - neuer Wald braucht Jahrzehnte bis zum funktionsfähigen Ökosystem